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FLEMMING EROBERT KLEINSTADT Leipziger Tischtennisspieler ist Leistungsträger bei bayrischem Zweitligisten |
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Vor eineinhalb Jahren zog es
Tisch-tennisspieler Alexander Flemming vom Ileburger TTC
Sachsen-Döbeln nach Saarbrücken, um dort den ersehnten Aufstieg
in die Bundesliga zu schaffen. Der klappte auch mit Hilfe des
Leipzigers, immerhin die Nummer drei im Meister-Team. Doch für
die höchste deutsche Spielklasse war Flemming nicht mehr gut
genug. Er musste, wie auch sein Doppelpartner Jörg Schlichter, gehen. Immerhin wurde das erfolgreiche Duo 2009 sensationell Deutscher Meister. Dabei fegten sie im Viertelfinale die Ex-Weltmeister Jörg Roßkopf/Steffen Fetzner mit 4:0 von der Platte. Die Saarbrücker Bosse verpflichteten dennoch drei Zugänge. Und weil sich die Verantwortlichen sehr spät gegen Flemming entschieden, musste sich der Sachse selbst einen neuen Verein suchen. Er fand schließlich sein Glück, was er damals nicht ahnen konnte, beim |
TV Hilpoltstein. Statt gegen Timo Boll & Co. in der Eliteklasse
anzutreten, ist Flem- ming wieder in der zweiten Liga angekom- men. Die Bilanz dort ist bisher super für den 22-jährigen. Er ist die Nummer eins des Tabellensiebten. Zwölf Siege bei nur sechs Niederlagen sprechen für ihn. "Es läuft sehr gut bei mir. Aber wir könnten noch besser dastehen, wenn wir bei drei 7:9-Niederlagen unser Leistungs-vermögen ausgeschöpft hätten." Flemming gefällt die Atmosphäre in der Kleinstadt nahe Nürnberg. Sein Club ist Zuschauerkrösus der zweiten Liga. "Wir haben 200 bis 300 Zuschauer bei jedem Heimspiel. Zudem macht der Verein, der von vielen Kleinsponsoren unterstützt wird, einen stabilen Eindruck", schildert er die für ihn angenehme Lage. Der Leipziger, |
der einst bei Rotation Süd Leipzig begann, war nicht geschockt vom eigentlich unerwarteten
Aus in Saarbrücken, sondern zeigte eine Trotzreaktion. "In
kürzester Zeit hat sich Alexander in die Herzen der
Hilpoltsteiner Fangemeinde gespielt. Seine attraktive
Spielweise, sein unglaub-licher Kampfgeist und sein sympathisch
bescheidenes Auftreten auch außerhalb der Spielbox begeistert
alle", heißt es in der Hinrundenbilanz auf der Internetseite des
Vereins. Dennoch glaubt Flemming nicht mehr daran, den Sprung
ins deutsche Oberhaus zu schaffen. Neben dem Tischtennis, das er bisher als Profi betrieb, studiert der Angriffsspezialist seit vergangenem Herbst Wirtschafts-wissenschaften in Leipzig. Deshalb übt er wieder bei seinem alten Club ITTC Sachsen, dessen Spieler in einer Turnhalle "am Ende" von Eilenburg trainieren. Fünfmal pro Woche düst Flemming dorthin. Auch, um seine neuen Fans nicht zu enttäuschen. |
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