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Fortsetzung: |
Es lief alles deutlich besser als in der Mannschaft und trotz der 1:3-Niederlage mit einigen größeren
Siegchancen war ich mit meinem Auftritt sehr zufrieden. Fortuna schien ebenso zufrieden mit mir und befördert mich über die Lucky-Loser in das Hauptfeld. Dort durfte ich die unglaubliche Atmosphäre noch einmal gegen Ryusuke Karube aus Japan genießen. Der Japaner bewegt sich in der Weltrangliste um den Platz 110 herum. Leider verlor ich nach wieder guter Leistung mit 2:4 wobei ich die ersten beiden Sätze nach 9:5- bzw. 8:3-Führungen noch aus der Hand gab. Hermann schied ebenso in der ersten Hauptrunde gegen Ovidio Ionescu aus. Lennart hatte mit der kanadischen Nummer eins - Dank seines höheren Setzplatzes - eine etwas kleinere Hürde, welche er auch locker übersprang. So kam auch Lennart noch in den Genuss am Center Court gegen einen Chinesen zu spielen. Dieser Chinese war kein geringerer als Fang Bo, der wenige Tage zuvor Timo Boll in der Chinesischen Superliga bei einem 3:0 keine Chance ließ. Trotz aller Gegenwehr und großartigen Aktionen verlor Lennart 4:0. |
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Das Doppel lief recht gut: In der "Aufwärmrunde" eins hatten wir ein humorvolles Spiel gegen zwei Spieler aus Sri Lanka, die nach
eigenen Aussagen aufgrund der Universitätsstrenge und der lokalen Bedingungen nur 3 Monate pro Jahr trainieren können und es definitiv
in jeder deutschen Stadtliga schwer haben würden. In Runde zwei konnten wir auch noch die Rumänen Ionescu/Petrescu ausschalten,
bevor wir im Achtelfinale gegen die Japaner Ueda/Matsudaira die Segel streichen mussten. Beim Stand von 1:1 nach Sätzen hatten wir
noch eine 7:5-Führung, die wir leider nicht nach Hause bringen konnten und verloren 3:1. Fakt ist, dass auch bei dieser Veranstaltung China die führende Rolle spielt. Die Herren-Konkurrenz konnte Xu Xin vor Yan An für sich entscheiden und bei den Damen gewann Rao Jingwen gegen Fan Ying mit 4:1 im Finale. Die Einzelfinalisten waren somit allesamt Chinesen. Ebenso wurden die Team- und Doppel-Wettbewerbe vom Gastgeberland dominiert. Damit waren die Olympischen Spiele der Studierenden für mich beendet. Leider hatte ich nur noch zwei Tage, die ich noch einmal voll ausnutzte, um das Wetter, die tolle Stimmung und das unbeschreibliche Lebensgefühl zu genießen. Es gelang mir auch in den letzten Tagen einige Deutschland-Trikots zu tauschen und somit meinen Kleiderschrank etwas multikultureller zu bestücken. So musste ich nach 13 Tagen leider wieder meinen Rückflug antreten. Ehrlich gesagt, hätte ich gern noch einige Tage mehr in Shenzhen verbracht. Die Zeit war einfach super. Man hat neue Leute kennen gelernt und Freunde gefunden. Nun bleiben die Motivation und die Hoffnung, dass ich in zwei Jahren wieder die Nominierungskriterien erfüllen kann, um mit dem deutschen Universiadeteam noch einmal in diese "andere Welt" eintauchen zu dürfen. |
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Hermann im Spiel gegen den Rumänen Ionescu |
Das Gruppenspiel-Ergebnis zum "Mitschreiben" |
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