<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.tt-center.de/blog/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Für Dein Tischtennis! Jetzt online bestellen | TT-CENTER</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://www.tt-center.de/blog/?sRss=1</id>
    <updated>2026-08-25T03:49:57+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Steffi Koschmieder - 17th Youth Championships in Linz </title>
            <id>https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/steffi-koschmieder-17th-youth-championships-in-linz</id>
            <link href="https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/steffi-koschmieder-17th-youth-championships-in-linz"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                             Benno Oehme gewinnt die 17th Youth Championships in Linz Begleitet von Eltern und Eberhard Hübner nahmen über das Osterwochenende fünf sächsische Spieler an den 17. Internationalen Youth Championships in Linz teil. 348 Teilnehmer gingen in den Nachwuchsklassen an den Start. D...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Benno Oehme gewinnt die 17th Youth Championships in Linz  
 Begleitet von Eltern und Eberhard Hübner nahmen über das Osterwochenende fünf sächsische Spieler an den 17. Internationalen Youth Championships in Linz teil. 348 Teilnehmer gingen in den Nachwuchsklassen an den Start. Da sowohl ein Einzel- als auch ein 2er-Teamwettbewerb ausgetragen wurde, hatten alle Teilnehmer ein umfangreiches Programm zu absolvieren. 
 Am erfolgreichsten verlief das Wochenende für die beiden U18-Starter Benno Oehme und Johann Koschmieder. Im Teamwettbewerb zogen sie ohne eine einzige Einzel- und Doppelniederlage ins Halbfinale ein. Gegen die späteren Turniersieger wurden die Einzelpartien leider knapp verloren, nur im Doppel behielten die Sachsen ihre weiße Weste. Nach dieser etwas unglücklichen 1:3-Niederlage ging es nun darum, den Platz auf dem Podium zu sichern und dies gelang gegen ein Team aus Liberec nach starken Leistungen überzeugend mit 3:0. 
 Im Einzel qualifizierten sich Johann und Benno nach Platz 1 und 2 in den Gruppen für die Championships. Johann scheiterte schließlich im Achtelfinale, während Benno sich bis ins Finale spielen konnte. Im Teamwettbewerb am Vortag musste Benno mit 2:3 dem Österreicher Nationalspieler Lars Posch den Vortritt lassen, aber es gelang die Revanche mit 3:2 und Benno gewann nach sensationellen Ballwechseln das Turnier in Linz. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! 
 Bei den Mädchen vertrat Lara Neubert die sächsischen Farben. Im Teamwettbewerb am Start mit Kristin König (WTTV) stand am Ende nach 3 Siegen und 3 Niederlagen Platz 7 zu Buche. Im Einzel spielte Lara ebenfalls ein sehr starkes Turnier, erreichte souverän die Championships und musste sich erst im Viertelfinale der späteren Turniersiegerin aus Kanada mit 1:3 beugen. 
 Die U15-Schüler Florian Kaulfuß und Alister Seltmann überzeugten ebenfalls bei ihrem Einsatz auf der großen TT-Bühne. Im Team gelang der Sprung in die obere Turnierhälfte und ein gutes 3:1 im letzten Spiel bescherte Platz 17. Im Einzel ging es für beide jeweils nach Platz 3 in der Gruppe in der Challenge weiter. Beide Jungs schafften hier den Einzug ins Viertelfinale. Florian war nach einem knappen 1:3 der Sprung auf das Treppchen leider nicht vergönnt, Alister meisterte diese Aufgabe mit 3:2. Die Niederlage im Halbfinale war für Alister zu verschmerzen, war doch der Platz auf dem Podium Lohn für das anstrengende Wochenende. 
  &amp;gt;Hier geht es zu den kompletten Ergebnissen...  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2017-04-18T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Alex Flemming - Ping-Pong WM London 2017</title>
            <id>https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/alex-flemming-ping-pong-wm-london-2017</id>
            <link href="https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/alex-flemming-ping-pong-wm-london-2017"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                             Ganz ohne krampfhafte Regeländerungen! Zum vierten Mal durfte ich an der World Championship of Ping Pong teilnehmen. Nach einer Finalteilnahme und dem dritten Platz im Vorjahr hatte ich natürlich den Traum, den Medaillensatz komplett zu machen. Zwischen Traum und Ziel lagen a...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Ganz ohne krampfhafte Regeländerungen!  
 Zum vierten Mal durfte ich an der World Championship of Ping Pong teilnehmen. Nach einer Finalteilnahme und dem dritten Platz im Vorjahr hatte ich natürlich den Traum, den Medaillensatz komplett zu machen. Zwischen Traum und Ziel lagen allerdings Unterschiede. Das Ziel war zum einen das Erreichen des Viertelfinals und zum anderen eine Sache, die wohl für mein Spiel und meine Form beim Clickball die Wichtigste ist: Spaß haben. 
  Jeder will auf dem Center Court aufschlagen  
 Bereits am Mittwoch reiste ich nach London in mein 5qm großes Zimmer (natürlich dasselbe wie im letzten Jahr mit Blick auf den Alexandra Palace - man ist ja abergläubisch!), um mit dem zweimaligen Weltmeister Andrew Baggaley zu trainieren und am Donnerstag ein Masters Turnier für ehemalige und aktuelle Teilnehmer der WM zu spielen. Mit einer Niederlage gegen Paul McCreery in der Gruppenphase, der auch am Samstag in der Gruppe auf mich warten sollte, und dem Halbfinalaus bekam meine gute Laune einen Dämpfer. Allerdings ließ dadurch der Druck der eigenen Erwartungshaltung nach. Außerdem schadet ja eine verpatzte Generalprobe nur selten. In den heiligen Hallen des Alexandra Palace wirbelt die Atmosphäre sowieso die Tagesform jedes Spielers kräftig durcheinander. Einige Spieler verkrampfen plötzlich und können nicht annähernd ihr Niveau abrufen, andere saugen die Stimmung auf und können ihre Spielqualität auf diesem Weg erhöhen. Ein Glück, dass ich zu den Letzteren gehöre. Egal, wie oft man bereits an der WM teilgenommen hat, der Alexandra Palace, der auf einer Anhöhe über London thront, verursacht immer wieder Gänsehaut. Betritt man die West Hall, in der auch die PDC-Darts-Weltmeisterschaft ausgetragen wird, und sieht den unnachahmlich aufbereiteten Center Court, verspürt jeder Teilnehmer den Wunsch, dort aufzuschlagen. 
 Die professionelle Durchführung und das lukrative Preisgeld sorgen dafür, dass das Niveau des Turniers von Jahr zu Jahr steigt. Konnte man sich in den Vorjahren noch sicher sein, ein paar Spieler sicher in Schach halten zu können, hat sich dies nun geändert. Jedes Gruppenspiel erfordert Konzentration und Vorsicht. Der Niveausprung hat außerdem eine weitere Erklärung: Ping Pong ist in China angekommen. Das Reich der Mitte hat bereits ein Qualifikationssystem, in dem mehrere tausend Personen teilnehmen. Neben den Plätzen, die bei den chinesischen Meisterschaften vergeben werden, sicherten sich die Chinesen vier der sieben WM-Plätze im Last Chance-Turnier am Mittwoch. Im Ally Pally konnten diese dann geschlossen die Gruppenphase überstehen. Mit dem Erfolg scheint auch das Interesse zu wachsen, denn seit Jahren halten sich Gerüchte und Spekulationen, dass das Event mittelfristig in China stattfinden soll. Barry Hearn, der Sportpromoter schlechthin, und Matchroom Sports halten sich mit Aussagen dazu allerdings bedeckt. 
  Mit guter Vorbereitung und Fingerlingen ins Rennen  
 Auch ich selbst habe mich besser als in den Vorjahren vorbereitet. Über vier Wochen liefen Tischtennis- und Clickball-Training parallel, weitere zwei Wochen dienten der reinen WM-Vorbereitung. Dabei habe ich mit so vielen verschiedenen Trainingspartnern wie möglich gespielt, um auf alle Spielsysteme vorbereitet zu sein. Ergänzt wurden diese Sessions durch Balleimertraining, um die Grundsicherheit in sämtliche Schläge zu bekommen. Insbesondere hatte ich bis zum Vorjahr enorme Schwierigkeiten mit meiner Rückhand, die ich dadurch abstellen konnte. Zwar ist sie noch immer mein Schwachpunkt, aber zum Glück hat man ja auch noch Beine, um sie zu umlaufen. Nach wenigen Trainingseinheiten mussten auch die Fingerlinge wieder als Schutz der Fingerkuppen vor dem Sandpapier bestellt werden. Das beste Ping-Pong-Training ist und bleibt aber der Wettkampf. 
 Traditionell konnte ich mich von Spiel zu Spiel steigern. Der Gruppensieg inklusive eines deutschen Duells gegen Kevin Meierhof führten mich in das Hauptfeld. In der K.o.-Runde drehte ich gegen Dmitry Bobrov, Richard „The Philippine National Defense“ Gonzales und Lubomir Pistej jeweils einen 0:1-Satzrückstand, um in das Finale einzuziehen. Dort erlag ich den Strapazen des Tages und der Fitness meines Gegners Weihao Yan aus China. Nach gewonnenem ersten Satz waren meine Beine, die immer wieder verkrampften, einfach nicht mehr schnell genug, um mit der Vorhand genug Druck auszuüben. Selbst die unermüdlichen Anfeuerungen und Gesänge meiner deutschen, irischen und niederländischen Freunde konnten mich meine Schwächephase nicht überwinden lassen. Damit kommt der neue Weltmeister aus China und wird sicher der dortigen Euphorie weiteren Rückenwind verleihen. 
  Egal wo, ich bin da!  
 Egal, wo die WM in Zukunft sein wird, ich werde da sein. Ich würde Tischtennis nicht für Clickball aufgeben, aber beide Sportarten haben ihre Reize, dürfen aber nicht bis ins kleinste Detail miteinander verglichen werden. Ich hatte das Glück, zwei Wochen zuvor das Final Four in Ulm mit dem TV Hilpoltstein spielen zu dürfen und damit Highlights jeder Sportart in kurzer Zeit miteinander vergleichen zu können. Tischtennis ist sicher in sportlicher Hinsicht noch professioneller als Clickball, das sich aber mit großen Schritten von der weit verbreiteten Meinung, dass es eine Spaßveranstaltung sei, entfernt. Intensive Vorbereitung und Fitness sind auch hier notwendig, um sich für die WM zu qualifizieren, geschweige denn in der Weltspitze zu etablieren. In medialer Hinsicht hat die World Championship of Ping Pong allerdings keinen großen Anlauf nehmen müssen, große Fernsehsender für sich zu gewinnen und damit Tischtennis etwas vorauszuhaben - ganz ohne krampfhafte Regeländerungen! 
     
 oben: Halbfinale Alexander Flemming - Lubomir Pistej &amp;nbsp;/ &amp;nbsp;unten: Impressionen, Training, Spielszenen, Interviews 
     
                ]]>
            </content>

                            <updated>2017-01-31T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Hans Pühn / Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung Düsseldorf gewinnt und Hilpoltst...</title>
            <id>https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/hans-puehn/roth-hilpoltsteiner-volkszeitung-br/duesseldorf-gewinnt-und-hilpoltstein-feiert...</id>
            <link href="https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/hans-puehn/roth-hilpoltsteiner-volkszeitung-br/duesseldorf-gewinnt-und-hilpoltstein-feiert..."/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                             Sch&amp;ouml;nste Niederlage in der Vereinsgeschichte... Düsseldorf gewinnt einmal mehr und Hilpoltstein feiert - Underdog aus Mittelfranken sorgt beim Final Four für Heimspielatmosphäre... HILPOLTSTEIN - Großartiges Tischtennis, eine spektakuläre Inszenierung, ein souveräner Rek...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Schönste Niederlage in der Vereinsgeschichte...  
 Düsseldorf gewinnt einmal mehr und Hilpoltstein feiert - Underdog aus Mittelfranken sorgt beim Final Four für Heimspielatmosphäre...   HILPOLTSTEIN - Großartiges Tischtennis, eine spektakuläre Inszenierung, ein souveräner Rekordsieger und ein Außenseiter, der beim Final-Four am Sonntag in Neu-Ulm in erster Linie für typische Pokalatmosphäre verantwortlich zeichnete. 
 Für die Schlagzeilen des Tages sorgte neben den in „Heimspielstärke“ angereisten Anhängern des Hilpoltsteiner Zweitligateams, die in ihren schwarzgelben Fan-Shirts und Schals das Bild in der Ratiopharm-Arena prägten, vor allem Timo Boll. Der einst beste Tischtennisspieler der Welt, der mit seinen 35 Jahren immer noch zu den Top 12 der Weltrangliste zählt, gewann am Sonntag bereits zum zehnten Mal die Pokal-Trophäe. Damit zog er mit dem heutigen Bundestrainer Jörg Roßkopf gleich. Zudem führte Boll mit Borussia Düsseldorf den ersten Verein in der 60-jährigen Historie des Wettbewerbs zum fünften Pokaltriumph in Serie und zugleich zum 25. Pokalsieg insgesamt. Jürgen Rosskopf und Steffen Fetzner, die Doppelweltmeister des Jahres 1989, überzeugten sich ebenfalls vor Ort von der Dominanz der Rheinländer. 
 Für den TV Hilpoltstein beziehungsweise für Alexander Flemming lag im Halbfinale gegen den deutschen Rekordmeister der Ehrenpunkt durchaus im Bereich des Möglichen. Borussia-Neuzugang Kristian Karlsson wackelte bedenklich, als Fleming phasenweise sein bestes Tischtennis zeigte. Der Schwede fiel aber nicht. Wie er sich ins Match zurückkämpfte, rechtfertigte dann durchaus seinen 24. Platz in der Weltrangliste. Der Österreicher Stefan Fegerl, auf Rang 26 in dieser Liste, kam gegen Petr David ebenfalls in Schwierigkeiten. Wenn auch nur kurzzeitig. Eine Stunde später lieferte sich der Österreicher im Finale mit dem Serben Slobodan Grujic das wohl spektakulärste Spiel des Turniers. Übrigens: Vom Hilpoltsteiner Trio ist in der Weltrangliste nur Petr David aufgeführt. „So um Platz 250 herum“, schätzt Teamchef Bernd Beringer. 
 Während Karlsson und Fegerl am Tischtennistisch durchaus auch einmal Emotionen zeigten, spulte „Anführer“ Timo Boll sein Pensum in stoischer Ruhe herab. Dennoch verriet er in beinahe jeder Situation seine Sonderklasse. Nico Christ und Patrick Baum bekamen es zu verspüren. Den dreifachen bayerischen Meister aus Hilpoltstein richtete die „schwarz-gelbe Wand“ aber schnell wieder auf. Diese offensichtliche Liebesbeziehung zwischen Fans und Spieler funktioniert nämlich nicht nur an guten Tagen. Wobei am Sonntag niemand auch nur im entferntesten auf den Gedanken kam, den Verlierern mit gelb-schwarzen Dress gram zu sein. 
 Im Gegenteil: Der um Superlativen nie verlegene Hilpoltsteiner Teamchef Bernd Beringer sprach im Interview mit dem Bayerischen Fernsehen von der „schönsten Niederlage in der Vereinsgeschichte“. Und traf damit wieder einmal den Nagel auf den Kopf. 
 Die mitgereisten Fans, die früh aufstehen und insgesamt fünf Stunden (gut versorgt mit Getränken) in einem der vier Busse verbringen mussten, dachten allesamt wie Bürgermeister Markus Mahl. Neu-Ulm war eine Reise wert und wer nicht dabei sein konnte, hat etwas versäumt. Das letzte „Hip-Hip-Hurra“ galt am Abend den vier Busfahrern, die die große TV-Familie sicher durch das winterliche Bayern gesteuert hatten. Für Oskar, den Lenker des Führungsfahrzeuges, war bei der Heimfahrt die trotz der Niederlage aufgeräumte Stimmung im Bus nichts Neues. Er kutschiert nämlich regelmäßig Fans zu den Auswärtsspielen des Clubs. In drei Wochen geht es nach Heidenheim. 
 HANS PÜHN - Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung 
     
                ]]>
            </content>

                            <updated>2017-01-17T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Alex Flemming - Ping-Pong WM London 2016</title>
            <id>https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/alex-flemming-ping-pong-wm-london-2016</id>
            <link href="https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/alex-flemming-ping-pong-wm-london-2016"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                             Abgeschmirgelte Finger und 2000 neue Nachrichten Als ich vor relativ genau drei Jahren zum ersten Mal von der World Championship of Ping Pong erfuhr, wusste ich noch nicht, welche Auswirkungen dieses Event auf mich haben würde. Sofort entschloss ich mich damals aber, zu teste...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Abgeschmirgelte Finger und 2000 neue Nachrichten  
 Als ich vor relativ genau drei Jahren zum ersten Mal von der World Championship of Ping Pong erfuhr, wusste ich noch nicht, welche Auswirkungen dieses Event auf mich haben würde. Sofort entschloss ich mich damals aber, zu testen, ob mir mein stundenlanges Spiel in Schüler- und Jugendzeiten gegen meinen Bruder mit den ältesten auffindbaren Noppenbrettchen im Keller einen Vorteil bringen würde. Damit war der Grundstein gelegt. Die dritte WM-Teilnahme liegt hinter mir und es gilt wieder, viele Eindrücke und Emotionen zu verarbeiten. 
  Professionalität und Perfektion  
 Am Freitagabend, 18:00 Uhr Ortszeit, ging es im Alexandra Palace, in London besser bekannt als Ally Pally, los. Auf zwei TV-Center-Courts und an sieben weiteren Tischen wurde die Gruppenphase, die ich problemlos überstand, gespielt. Abseits der Fernsehtische ist der Trubel groß und die Boxen sind extrem klein. Trotzdem ist es nicht schwer, sich in das Turnier zu fuchsen, da die Professionalität der Veranstaltung ansteckend ist. Es scheint auf jedes Detail geachtet zu werden – beispielsweise dürfen Spieler ihre Taschen nicht in der Halle lassen. Für diese gibt es einen eigenen Raum in den unendlichen Gängen des Alexandra Palace’. Dies ist zwar tatsächlich nur eine Kleinigkeit, lässt aber die Halle sofort aufgeräumt und besser auf Kameras und Zuschauer vorbereitet wirken. Im Prinzip wird alles mehr auf die Übertragung und weniger auf die Interessen der Spieler ausgerichtet. Natürlich führt dieser Umstand dazu, dass man sich ab und an auf die Zunge beißen muss, aber wenn man letztendlich die Aufmachung sieht, fühlt man sich geehrt, dass um einen herum in solcher Perfektion gearbeitet wird. Insbesondere die Unterschiede zu herkömmlichen Tischtennisveranstaltungen sind immens. Der Aufbau des Center-Courts ist in meinen Augen das Sinnbild einer perfekten und modernen Inszenierung. Optimales Licht mit wechselnden Effekten und Lichtshow, zahlreiche Bildschirme für die Zuschauer, acht Kameras, die das Spektakel einfangen, eine Kommentatoren-Kabine und der durch Darts und Boxen schon weltberühmte Master of Ceremonies John McDonald. 
 Durch die dreitägige abendliche Live-Übertragung bei den englischsprachigen Sport-Bezahlsendern sind sämtliche Abläufe festgelegt. Abweichungen und Leerlauf gibt es nicht. Die Zeiten sind genauso fixiert&amp;nbsp;wie die exakte Markierung auf dem Boden, von der aus man seinen Einmarsch in die Arena mit den hübschen Ladies beginnt. Ebenso verhält es sich zwischen den Spielen: Eigene Interessen oder Vorbereitungen müssen Live-Interviews und Absprachen mit den Organisatoren weichen. Somit hat jeder Spieler seinen kleinen Beitrag zum Gelingen zu leisten. 
  Das Niveau steigt und steigt  
 Sehr interessant ist, dass das spielerische Niveau der Veranstaltung von Jahr zu Jahr deutlich steigt und es ab der Runde der letzten 32 kaum ein unattraktives Spiel gibt. Die Beschränkungen des Sandpapierschlägers lassen zwischen den Top-Spielern immer attraktive Rallys entstehen, die auch für den nicht Ping-Pong- oder tischtennisaffinen Zuschauer nachvollziehbar sind. Einer wusste dies vorher: Barry Hearn mit seiner Sport-Promo-Firma Matchroom Sport und seinem unglaublichen Instinkt für Vermarktungsmöglichkeiten im Sport. Es ist unglaublich, diesen Visionär persönlich kennenlernen zu dürfen. 
 Das ganze Drumherum und der nicht endende Trubel in der West Hall des Ally Pally machen die sportlichen Tage einerseits wahnsinnig anstrengend und andererseits so aufwühlend, dass man nachts trotz der Ermüdung nicht zur Ruhe kommt. Verschlimmert wurde dies durch meine Setzung an Position zwei, durch die ich immer das letzte Spiel der Runde zu bestreiten hatte. Am Samstag endete mein Spiel gegen Ewgenij Milchin fast Mitternacht. Aufgeputscht mit jeder Faser des Körpers war an Schlaf in meinem „luxuriösen“ 5qm-Zimmer mit optimalem Blick auf den Alexandra Palace nicht zu denken. Doch egal, wie müde man ist: Spielt man am nächsten Tag wieder auf dem Center-Court mit den 1500 Fans, die so nah am Tisch sitzen wie nirgendwo anders, sind alle Leiden vergessen. Ein „Tunnel“ wie dort lässt sich für mich beim Tischtennis kaum erreichen. 
  Keine Kirmes-Veranstaltung!  
 Über einen steinigen Weg, auf dem ich sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale gegen Genia Milchin und Chris Doran einen 0:1-Satzrückstand in einen Sieg verwandeln konnte, gelang mir der Einzug ins Halbfinale. Obwohl ich mich perfekt auf die WM vorbereitet habe (Zeigefinger und Daumen sind durch das Sandpapier so abgewetzt, dass ich zeitweise Fingerlinge tragen musste), war dort der dreifache Weltmeister Maxim Shmyrev eine Nummer zu groß und zog zurecht ins Finale ein. 
 Die World Championship of Ping Pong ist ein einzigartiges Event und auch die Rückmeldungen nach dem Turnier waren riesig… 2000 neue Nachrichten auf dem Handy nach zwei Spielen sprechen für sich. Natürlich hört man immer wieder, dass diese Weltmeisterschaft eine Kirmes-Veranstaltung wäre - ist nicht so! Aber selbst, wenn es so wäre - es gehen mehr Leute auf die Kirmes als in eine Tischtennishalle. :-) 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2016-01-26T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Alex Flemming - Ping-Pong WM London 2015</title>
            <id>https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/alex-flemming-ping-pong-wm-london-2015</id>
            <link href="https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/alex-flemming-ping-pong-wm-london-2015"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                             Gekommen um zu bleiben... Nachdem nun einige Tage ins Land gegangen sind, blicke ich noch einmal auf die Ping-Pong-Weltmeisterschaft zurück. Ein unvergessliches Wochenende liegt hinter mir und es ist schwer in Worte zu fassen, so bleibt hier also nur der Versuch.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Gekommen um zu bleiben...  
 Nachdem nun einige Tage ins Land gegangen sind, blicke ich noch einmal auf die Ping-Pong-Weltmeisterschaft zurück. Ein unvergessliches Wochenende liegt hinter mir und es ist schwer in Worte zu fassen, so bleibt hier also nur der Versuch.  Es stand für mich recht lange zur Debatte, ob ich das Abenteuer noch einmal wagen sollte, da ich mich nur über einen Nachrückerplatz als dritter der Deutschen Clickball-Meisterschaft qualifiziert hatte. Doch ich wollte den Wochenendausflug wagen und den Weg in den Ally Pally noch einmal auf mich nehmen. 
 Als Zweitgesetzter der Gruppe, hatte ich einen steinigen Weg, der mich an zahlreichen erfahrenen Ping-Pong-Spielern und starken Tischtennisspielern vorbei führte. Als erster richtig schwerer Brocken ist sicher der Vorjahresfinalist und an zwei gesetzte Illja Lupulesku im Achtelfinale zu nennen. Ihn konnte ich nach einem wirklich harten, kräftezehrenden Kampf, ebenso wie den exzentrischen, von vielen Fans unterstützten Schotten Gavin Rumgay im Viertelfinale mit 2:1 bezwingen. So kam es auf das Aufeinandertreffen mit dem starken Slowaken Lubomir Pistej, der bis dahin durch das Turnier spaziert war. Auch in diesem Halbfinale war ich - nach den Wettquoten zumindest - der krasse Außenseiter. Doch immer mehr gelangte ich in den Tunnel und meine deutschen, niederländischen (mit ihnen teilten wir uns ein Hotel) und irischen Freunde peitschten mich nach einem 0:1-Satzrückstand zum 2:1-Sieg - das Finale war erreicht. Es ging tatsächlich alles so schnell, dass es etwas unwirklich erschien. 
 Durch die ganztätige Live-Übertragung durch Sky Sports UK, blieben nur wenige Minuten, um mich auf das Finale gegen Andrew Baggaley vorzubereiten und mich über den Halbfinalsieg zu freuen. Nach einem guten Start, ließ ich mir dennoch die Sätze eins und zwei abnehmen, bevor ich richtig ins Spiel und wieder in meinen Tunnel fand und unter dem Jubel meiner Anhänger zum 2:2 ausglich und im fünften Satz sogar 6:3 führte. Letztendlich war aber Andrew am Ende der Mutigere, was ihm verdient unter dem Jubel der ca. 1000 englischen Zuschauer in der Halle und Millionen Fernsehzuschauern den WM-Titel brachte. 
 Nach den letzten Interviews bei der Siegerehrung, wurden zahlreiche Autogramme gegeben, gemeinsame Selfies mit Zuschauern geschossen und jedes Schulterklopfen und nette Wort unendlich von mir genossen. Als sich der ganze Trubel senkte, bemerkte ich langsam, was an diesen beiden Tagen vor sich ging und wie hart der Sport mit den „klassischen Sandpapierschlägern“ ist. Ich wurde an diesem Abend noch von einigen Krämpfen heimgesucht und kann mir kaum vorstellen, dass es meinem Gegner Andrew besser erging. 
 Das Wochenende war sicher in vielerlei Hinsicht einmalig. Zum einen beflügelt natürlich der Alexandra Palace Londons durch seine Atmosphäre ebenso, wie die professionelle Vermarktung durch Matchroom Sports mit Frontmann Barry Hearn, der wohl der beste Sportpromoter der Neuzeit ist. Es gibt an der Aufbereitung rein gar nichts auszusetzen und es war toll, einen Blick hinter die Kulissen eines solchen Events zu werfen. 
 Mein Spitzname „The Flash“ hatte einen tollen Wieder-erkennungswert, der mich in jedem meiner sieben Spiele an den TV-Court beförderte und mir einige englische Live-Interviews bescherte. Ich habe das Gefühl, dass ich nun durch ein tolles Preisgeld, einen Setzplatz für nächstes Jahr und die tollen Erfahrungen sehr am Ping-Pong hänge und im kommenden Jahr nicht lange überlegen muss, ob ich wieder teilnehme. Liebes Ping-Pong, ich bin gekommen, um zu bleiben! 
     
                ]]>
            </content>

                            <updated>2015-02-02T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Alex Flemming - Ping-Pong WM London 2014</title>
            <id>https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/alex-flemming-ping-pong-wm-london-2014</id>
            <link href="https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/alex-flemming-ping-pong-wm-london-2014"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                             Zurück zu den Wurzeln - Das Abenteuer Ping-Pong Weltmeisterschaft Als ich im Januar des vergangenen Jahres erfuhr, dass es eine Ping-Pong-Weltmeisterschaft gibt, die direkt nach der Darts-WM im berühmten Londoner Alexandra Palace ausgerichtet wird, wurde mir recht schnell kla...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Zurück zu den Wurzeln - Das Abenteuer Ping-Pong Weltmeisterschaft  
 Als ich im Januar des vergangenen Jahres erfuhr, dass es eine Ping-Pong-Weltmeisterschaft gibt, die direkt nach der Darts-WM im berühmten Londoner Alexandra Palace ausgerichtet wird, wurde mir recht schnell klar, dass ich ein Teil dieses Spektakels werden wollte. Gesagt, getan. Letztes Jahr konnte man sich für dieses Großereignis, das von den Fernsehsendern Fox Sports und Sky Sports UK übertragen wird, noch einfach bewerben. Aufgrund des großen Andrangs wurde für diese WM ein nationales Qualifikationsturnier, der Deutsche Clickball-Cup, eingeführt, in dem drei Plätze für die WM vergeben wurden. Deshalb hieß es bereits im Oktober die ersten Vorbereitungen zu treffen: Schläger organisieren, trainieren und sich mit den Regeln vertraut machen. 
 Die Regeln unterscheiden sich nämlich etwas zum normalen Tischtennis. Das System ist einfach: Back to the roots - zurück zu den Wurzeln. Jeder Spieler erhält für das Spiel den gleichen Schläger. Die Schläger bestehen nur aus einfachem Holz und sind mit einer dünnen Sandpapierschicht beklebt. Der Balltreffpunkt erzeugt ein wunderbares Geräusch, weshalb in Deutschland der Sport als Clickball bezeichnet wird. Der harte Kontakt des Balls mit dem Schläger und die raue, aber nicht griffige Oberfläche verändern das Spiel extrem. Spin spielt nahezu keine Rolle mehr, so dass die Ballwechsel deutlich länger dauern und das Spiel nicht mehr vom Auf- und Rückschlag geprägt ist. Druck lässt sich aufgrund der geraden Flugbahn des Balles nur aufbauen, wenn der Ball am höchsten Punkt getroffen wird. Somit stehen beim Clickball Timing, Schnelligkeit und Platzierung im Vordergrund. 
 Um das Spiel durchweg fair zu halten und zu vermeiden, dass ein Spieler einen Vorteil hat, darf man keine eigenen Schläger benutzen und tauscht nach jedem Satz mit seinem Gegner das Spielgerät. Außerdem werden die Sätze (zwei Gewinnsätze), in denen es keine Verlängerung gibt, bis 15 gespielt. Einmal pro Match darf jeder Spieler, wenn er Aufschlag und maximal 12 Punkte hat, seinen „Double Point“ ankündigen, der ihm beim Punktgewinn zwei Punkte bringt. 
 Als Sieger des Deutschen Clickball-Cups, löste ich gemeinsam mit den Zweit- und Drittplatzierten, Bernd Ahrens und Robert Ross, mein Ticket zur Weltmeisterschaft. Als ich meine Reise zwei Tage vor Turnierbeginn antrat, war das Ziel ganz klar: Bei der ersten Teilnahme wollte ich mich möglichst gut verkaufen und &quot;reinschnuppern&quot;, wie mein Niveau im Vergleich zur Weltspitze ist, die neben zahlreichen aktiven und ehemaligen Tischtennisprofis auch aus reinen Ping Pong Profis besteht. 
 Angekommen im Ally Pally fand sich ein TV Court, dessen Aufmachung jedes andere Tischtennis-Event in den Schatten stellte. Eine Box, an der direkt die Zuschauer sitzen, eine perfekte Beleuchtungsanlage für Lichtshows, dutzende Kameras und eine Kommentatorenkabine, die unter anderem der englische Abwehrspezialist Matthew Syed seinen Arbeitsplatz nennen durfte. Es dauerte nicht mehr lang, bis die Nachricht, dass ich meine Gruppenmatches auf diesem Center Court vor einem Riesenpublikum spielen würde, mich erreichte. Mein erstes Spiel bestritt ich gegen den in Tischtennis- und in Ping Pong-Kreisen unbekannten Belgier Vincent Lotte. Diesen konnte ich mit 2:0 souverän bezwingen und stand danach Sky Sport zu einem ausführlichen Live-Interview bereit. 
 Durch einen weiteren 2:0-Erfolg über den Ungarn Kristof &quot;The Mad Professor&quot; Zakar konnte ich durch das Doppel-K.O.-System in die Runde der letzten 32 Spieler einziehen. Mein Spitzname Alex &quot;The Flash&quot; Flemming und das dazugehörige, kreativ gestaltete Trikot wurden von den Engländern jubelnd angenommen. Der erstligaerfahrene Ire Colum Slevin stand mir in der nächsten Runde gegenüber. In einem umkämpften Match konnte ich den Routinier mit 15:11 im Entscheidungssatz niederringen. Am Sonntag sollte der Philippine Richard Gonzales mein Achtelfinalgegner werden. Als klarer Außenseiter spielte ich am fast schon zu meinem Wohnzimmer gewordenen Center Court überraschend stark auf und konnte mir den ersten Satz 15:14 stehlen. Nachdem der zweite deutlich zugunsten des Ping Pong Profis ging, konnte ich aber im dritten Satz einen 3:10-Rückstand unter dem Jubel und Sprechchören meiner deutsch-irischen Fankurve zu einem 14:14 wettmachen. Im alles entscheidenden letzten Punkt siegte aber die Routine des bereits 42 Jahre alten Abwehrspielers und das Turnier endete für mich denkbar knapp. 
 Den Weltmeistertitel sicherte sich wieder einmal der mehrfache Russische Meister Maxim Shmyrev, der damit sein Triple komplettierte. Im Finale besiegte er Ilija Lupulesku, der in vergangenen Tagen Medaillen bei Weltmeisterschaften und bei den Olympischen Spielen erspielen konnte, mit 3:0. Die beiden dritten Plätze gingen an Lokalmatador Andrew Rushton und meinen Bezwinger Richard Gonzales. 
 Trotz meines unglücklichen Ausscheidens, bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Es hat riesen Spaß in dieser atemberaubenden Kulisse gemacht und eins ist klar: Ich werde nächstes Jahr in den Ally Pally zurückkehren und will dann mehr als nur reinschnuppern. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2014-01-20T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Norbert Töpfer / Leipziger Volkszeitung Leipziger TT-Spieler verliert erst ge...</title>
            <id>https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/norbert-toepfer/leipziger-volkszeitung-br/leipziger-tt-spieler-verliert-erst-gegen-timo-boll-und-wird-dann-deutscher-meister-im-doppel</id>
            <link href="https://www.tt-center.de/blog/events-und-meisterschaften/norbert-toepfer/leipziger-volkszeitung-br/leipziger-tt-spieler-verliert-erst-gegen-timo-boll-und-wird-dann-deutscher-meister-im-doppel"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                             Der Supertag des Alexander Flemming Leipziger Tischtennisspieler verliert erst gegen Superstar Timo Boll und wird dann Deutscher Meister im Doppel. LEIPZIG - Die Deutschen Meisterschaften waren der bisherige Höhepunkt der Karriere des Leipzigers Alexander Flemming. Der Tischt...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Der Supertag des Alexander Flemming  
 LEIPZIG - Die Deutschen Meisterschaften waren der bisherige Höhepunkt der Karriere des Leipzigers Alexander Flemming. Der Tischtennisspieler holte sich mit seinem Partner Jörg Schlichter in Bielefeld sensationell den Titel im Männer-Doppel. 
 Dieser Erfolg war nicht der einzige Höhepunkt für den Sachsen, der seit einem halben Jahr für den 1. FC Saarbrücken in der 2. Bundesliga aktiv ist. Im Einzel-Achtelfinale bekam der 21-Jährige den Europameister und Weltranglistenvierten Timo Boll zugelost. „Ich war wahnsinnig aufgeregt vor diesem Spiel und hatte weiche Knie. Der Boll ist ein netter Typ, der lässt einen mitspielen. Wir haben sogar manchmal gelacht in diesem Match, in dem ich chancenlos war“, beschreibt Flemming die Partie. „Ich habe mich auch nicht über die Auslosung geärgert. Es war klar, dass ich mich auf das Doppel konzentriere.“ 
 Was sich ausgezahlt hat. Auf dem Weg zum Gipfel hatten Flemming/Schlichter bereits im Viertelfinale ihr erstes Highlight. Die Saarbrücker Außenseiter besiegten die Ex-Weltmeister Jörg Roßkopf/Steffen Fetzner souverän mit 4-0. Flemming bewertete jedoch den Triumph gegen dieses legendäre Duo nicht über, weil Fetzner und Roßkopf den Zenit ihrer Laufbahn schon lange überschritten haben. Immerhin ist der 39-jährige Roßkopf noch in der Bundesliga beim TTC Jülich aktiv. Fetzner (40) arbeitet in Doha seit 2 Jahren als Trainer. 
 Flemmings Partner Schlichter sprach nach Rang eins im nationalen Championat scherzhaft sogar von 2 Titeln. „Wir sind nicht nur deutsche Meister. Wir können uns nach dem Sieg über Roßkopf/Fetzner auch Weltmeister-Bezwinger nennen.“ Das Finale war eine spannende Angelegenheit. Das Saarbrücker Doppel gewann gegen das Erstliga-Duo Ruwen Filus/Steffen Mengel (Gönnern) mit 4:2 (7:11, 12:10, 9:11, 11:8, 12:10, 11:4). 
 „Wir wollten um eine Medaille kämpfen“, erklärt Flemming. Dieses Selbstbewusstsein resultiert aus den Leistungen in der zweiten Bundesliga, wo das Doppel regelmäßig auch auf starke Ausländer trifft. Dabei gewannen Flemming/Schlichter 13 von 16 Spielen. Für ihn ist das gute Verhältnis zu seinem Partner wichtig. „Auch wenn es schlecht läuft, ist keiner böse auf den anderen. Wir harmonieren richtig gut.“ 
 Der Leipziger war nicht nur wegen seiner Freundin nach Saarbrücken gewechselt. Er wollte mit einem Spitzenteam um den Aufstieg in die erste Bundesliga kämpfen. Selbst in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv zu sein, hielt er vor sechs Monaten noch für utopisch. Jetzt sieht er die Sache etwas anders. „Ich hoffe mit Saarbrücken auch in der Bundesliga spielen zu können, wenn wir aufsteigen“, sagt der Abiturient. Die Vereinsbosse haben ihm bereits ihre Zufriedenheit signalisiert. Um den Sprung nach oben zu schaffen, muss Tabellenführer Saarbrücken beim Verfolger Mühlhausen gewinnen. 
 Flemmings Eltern fehlen allerdings bei den Wettkämpfen ihres Sohnes. „Wir handhaben das schon immer so. Sie müssen nicht mitbekommen, wie ich mich gebe, wenn es mal nicht so läuft. Ich sehe im Nachwuchsbereich oft, wie unmöglich sich Mütter und Väter benehmen, obwohl ich das meinen Eltern nicht zutraue“, sagt der Junior. Mutter Christa sieht das locker: „Ich darf mich um alles kümmern, darf aber nicht zuschauen. Das ist in Ordnung. Wir unterstützen ihn natürlich und freuen uns riesig über seine Erfolge.“ Das Doppelfinale verfolgte sie im Live-Ticker. Vater Wolfram, der unterwegs war, wurde von der Gattin per Telefon ständig informiert. 
 Christa Flemming gönnt ihrem Sohn das Profi-Dasein. „Solange alles gut läuft, soll er sich ruhig auf seinen Sport konzentrieren. Er kann danach immer noch 30 Jahre arbeiten. Vielleicht klappt es dieses Jahr auch mit dem Studienplatz.“ Sie ist froh darüber, dass Filius trotz seines Profi-Engagements im fernen Saarbrücken oft bei Vater und Mutter in Leipzig-Schönefeld ist. An solchen Tagen trainiert Flemming mit seinen alten Teamkollegen vom Zweitligisten ITTC Sachsen Döbeln, die noch immer in einer alten Sporthalle in Eilenburg-Ost üben. 
 Bundestrainer Richard Prause hat inzwischen auch die Handy-Nummer des Leipzigers eingespeichert. „Wir brauchen solche Leute wie Flemming. Sie trainieren professionell, sind in der deutschen Rangliste auf den Plätzen 10 und 20 einzuordnen und können unsere Nationalspieler richtig fordern. Leider gibt es davon viel zu wenig.“ 
 Für internationale Aufgaben fehlt Flemming noch einiges: „Alexander hat sich zwar ständig verbessert. Aber er muss seine Schlaghärte erhöhen, noch einige Jahre auf höchstem Niveau trainieren und natürlich Erfahrung sammeln.“ Was der Leipziger nur in Liga eins erreichen kann. Und dorthin steuert er mit dem 1. FC Saarbrücken. 
 NORBERT TÖPFER - Leipziger Volkszeitung 
     
 oben: Finale Herren-Doppel DEM 2009 Flemming/Schlichter - Filus/Mengel &amp;nbsp;/ &amp;nbsp;unten: Turnierliste Herren-Doppel 
     
                ]]>
            </content>

                            <updated>2009-03-10T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
